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Privacy-aware Bits for the Fit...
or is it all Bullshit?

18.07.2024

Fully concentrate on swimming without having to count the laps myself anymore. Wouldn’t that be nice? So I thought. This initial impulse led me to buy a smartwatch with the premise of not sharing any of my data with a company. Some research beforehand made me optimistic: it seemed that there is a class of devices (wristbands) for which this is possible. It is made possible by using the free and open source Gadgetbridge app instead of the original vendor app. Gadgetbridge can communicate with the smartwatch via Bluetooth, fetching and sending data back and forth the same way the vendor app does. Privacy is preserved by the design of the app: it has no way to access the internet. So, all data fetched from the watch will stay on the smartphone. Now you may wonder:

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Freie Liebe
Wir brauchen eine gemeinnützige Dating-App

05.04.2024

Online-Dating-Apps haben enorme gesellschaftliche Wirkmacht: 77% der deutschen Bevölkerung unter 30 nutzen Online-Dating, um Menschen kennenzulernen. Insbesondere Dating-Apps haben sich nach dem Aufstieg von Tinder 2013 in jüngeren Altersgruppen durchgesetzt. Dabei haben unterschiedliche Plattformen verschiedene Funktionen und Images, die sie für unterschiedliche Zielgruppen interessant machen: von unverfänglichen Freizeittreffen durch Meet5 bis hin zu schwulem Dating über Grindr und Allzweck-Apps wie Bumble und OkCupid, die eine breite Nutzer*innenschaft adressieren. “Was willst du eigentlich wirklich?” Was alle gemein haben: sie gehören privaten Firmen, die versuchen, mit dem Beziehungsbedürfnis ihrer Nutzer*innen Geld zu machen. Die Strategie aller großen Apps folgt dabei dem ‘freemium’ Modell. Nutzer*innen können die App dabei prinzipiell kostenlos nutzen. Allerdings bietet die App auch Zusatzfunktionen, häufig solche die einer Nutzer*in (vorgeblich) höhere Chancen zu einem Match verschaffen oder ihnen mehr Suchfilter zur Verfügung stellen. Diese werden hinter Bezahlschranken versteckt, normalerweise mit einem Abo-Modell, und finanzieren so den Betrieb und die Dividende. Die Apps stoßen Nutzer*innen immer wieder auf diese Limitationen, um sie zum Kauf der “Premiumfunktionen” zu bringen. Grundsätzlich haben die Plattformen also kein Interesse daran, dass ihre Nutzer*innen jemand passendes für eine langfristige monogame Beziehung finden. Und auch Beziehungsformen, die die Nutzer*innen nicht ‘vom Markt’ nehmen, sollten aus Sicht der Plattform möglichst nur zahlenden Nutzer*innen zuteil werden, da sonst kein Anreiz zum Kauf bestehen würde. Eine zufriedene Nutzer*in zahlt nicht. Plattformen müssen also eine möglichst hohe Frustration bei der Zielgruppe ihrer Premiumfunktionen hervorrufen, ohne sie zu verlieren. Bei Zeiten werden die Apps durch diese Anreizstruktur zu aktiven Kontakt-Verhinderungs-Plattformen, bei denen die (augenscheinlich) passendsten Kontakte nur angeteasert, ohne Bezahlung aber nicht hergestellt werden.

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Et tu, Brute?
folgt uns auf insta

16.09.2023

Die AG Link stellt fest, dass die revolutionären Massen bisher nur im minderen Maße durch unsere politische Agitation erreicht werden. Wenn der Prophet also nicht zum Berg kommt, dann geht die AG eben auf Instagram. Wir sind uns der Ambivalenz der Teilname an diesem Netzwerk bewusst und sind dort erstmal als Test. Natürlich steht die AG weiterhin mit beiden Beinen im Fediverse. Nur retten wir zusätzlich ein paar verlorene Seelen aus dem zentralen Social Media.

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Jetzt reicht's!
Wir frieren nicht für eure Profite!

18.09.2022

Wir als AG Link für kritische Informatik unterstützen das neugegründete Aktionsbündnis “Jetzt reicht’s”, das sich am 10. September in Leipzig gegründet hat. Zusammen mit über 30 anderen Gruppen und Initiativen, darunter Gewerkschaften, Klimagruppen und Mieter:inneninitiativen, planen wir verschiedene Aktionen gegen den Preisschock und die damit einhergehenden sozialen Probleme. Der Aufruf: Steigende Kosten für Lebensmittel und Energie belasten uns alle. Für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen, für Rentner*innen, Auszubildende, Studierende, Erwerbslose und Alleinerziehende ist das tägliche Leben jetzt schon kaum bezahlbar. Die Ampelregierung sichert die Unternehmensgewinne, aber nicht das normale Leben. Die Entlastungspakete reichen hinten und vorne nicht!

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Your ChinaScienceInvestigation

01.09.2022

Anlässlich Veröffentlichungen #ChinaScienceInvestigation zur Zusammenarbeit zwischen europäischen Hochschulen und dem chinesischen Militär haben wir uns mit den Forschungskooperationen der Universität Leipzig auseinander gesetzt. Dabei haben wir eine Liste von Hochschulen, die dem chinesischen Militär nahe stehen oder ihm direkt unterstellt sind, mit der Liste der Publikationen von Forschenden der Uni abgeglichen. Das Cluster visualisiert die Fachrichtungen, in denen gemeinsam mit Hochschulen der “high risk”-Kategorie publiziert wurde (Visualisierung: lens.org).

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Frauen*festival
FLINTA* und MINT

17.06.2022

Laut aktuellen Erhebungen beträgt der Frauenanteil in MINT-Studienfächern nur etwa 30% und in MINT-Berufen nur etwa 15%. Die Abkürzung „MINT“ steht für die Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese negative Entwicklung im Verlauf der Karriere hat vielfältige Gründe: Fehlende Vorbilder, das Gefühl, nicht reinzupassen und aufgrund auferlegter Stereotypen ein geringes Selbstvertrauen im MINT-Bereich erfolgreich sein zu können. Ebenso trägt eine gläserne Decke zu weniger Aufstiegschancen bei, weshalb nicht wenige Frauen in der MINT-Branche ihre beruflichen Ambitionen irgendwann verwerfen.

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Keine Überwachung bei Online-Prüfungen
Positionierung zum Gesetzesentwurf des "Zweiten Gesetzes zur Änderung des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes"

29.05.2022

Auf Hinweis der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) haben wir uns mit dem Gesetzesentwurf des “Zweiten Gesetzes zur Änderung des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes” bzw. der entsprechenden Beschlussempfehlung auseinandergesetzt. Wir teilen weite Teile der Kritik der KSS und fordern einen expliziten Ausschluss digitaler Prüfungsüberwachung und eine gesetzlich gesicherte Freiwilligkeit digitaler Prüfungen außerhalb der Hochschule. Freiwilligkeit von Online-Prüfungen Hochschulen können und dürfen nicht davon ausgehen, dass jede*r Studierende im Privaten über die nötigen Voraussetzungen für eine digitale Prüfung außerhalb der Hochschule verfügt (wie eine stabile Internetverbindung, einen ruhigen Arbeitsplatz oder ein ausreichend leistungsfähiges Endgerät). Davon betroffenen Studierenden darf durch eine digitale Durchführung von Prüfungsleistungen kein Nachteil entstehen. Daher muss von Seiten der Hochschulen sichergestellt werden, dass es allen Studierenden (mindestens im Einzelfall) freisteht, digitale Prüfungen immer auch in der Hochschule und mit Hochschulressourcen abzulegen. Eine gesetzliche Verpflichtung dazu könnte das absichern und würde für eine Bildungspolitik stehen, die für Chancengerechtigkeit ihrer Studierenden eintritt.

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Hochschule für Tracking, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Schwere Datenschutzverstöße in der App der HTWK Leipzig

07.05.2022

Die App {: width=“200” }{: style=“float: right;”} Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig bietet seit November die HTWK App über die beiden großen App-Stores sowie über ihre Website zum download an. Mit der App können die Student*innen unter anderem den Newsfeed der Hochschule lesen, verantwortliche Personen sowie deren Kontaktdaten finden und aktuelle Kantinengerichte nachschlagen. Die App komprimiert im Wesentlichen einige Informationen der Website und macht sie auf dem Handy besser navigierbar.

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Reclaim Their Faces
Gegen biometrische Gesichtsüberwachung

07.12.2021

Im Rahmen der Kampagne #ReclaimYourFace wurden heute in vielen Städten Statuen effektiv vor biometrischer Gesichtserkennung geschützt. Wir haben diesen Dienst Herrn T. und Herrn L. erwiesen.

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No, we don't think that there's an app for that
Thoughts on our participation at UnionHack 2020

24.11.2020

We participated at the UnionHack event on November 20/21st and want to give some insight into our motivation to participate and our experience. The IT industry is shaping (or at least is producing the means for this process) our economy and society in quite drastic ways, AI digitalization and platform economy are just some of the keywords which describe aspects of this process. While in principle the merits of automated data processing and software could be used to create a more sustainable economy and better working conditions for everyone, quite the opposite is happening: consumerism, destruction of nature, precarious working conditions and the surveillance state are on the rise. Ironically enough, the PR campaigns of the tech companies are rather successful in selling those changes with a vocabulary that fuels dreams of self-organization, inclusion, participation and democracy.

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Digitale Zusammenarbeit?
Diese Tools der Uni helfen

17.04.2020

Die Coronakrise hat den Digitalisierungsmotor ganz schön in Fahrt gebracht. Digitale Maßnahmen werden ergriffen, um das Social Distancing zu überbrücken. Vielerorts müssen spontane und schnelle Lösungen gefunden werden, um kollaborativ weiter arbeiten zu können. So auch im Uni-Alltag. Da schlechte Gewohnheiten bekanntermaßen schwer wieder abzulegen sind, wollen wir euch heute ein paar Open Source Tools vorstellen, die bereits von der Uni Leipzig zur Verfügung gestellt werden. Ihr könnt als Studierende der Uni Leipzig auf sie zur digitalen Umgestaltung zurückgreifen. Wir legen euch hier Open Source Alternativen ans Herz, die Wert auf eine gute Verschlüsselung und die Privatsphäre eurer Daten legen. Bald folgt ein ausführlicherer Eintrag mit einer generellen Übersicht zu Tools, die in der momentanen Lage die Digitalisierung von Arbeitsgruppen unterstützen mit ihren Pros und Cons. Bis dahin findet ihr auf der Seite des URZ weitere Informationen zu den Tools, die ihr schon jetzt nutzen könnt. Die entsprechenden Seiten sind am Ende verlinkt.

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The New Tech Worker Movement
Ein Bericht

05.09.2019

„Great question“ sagt Moira Weigel zum wiederholten Mal nach einer Meldung aus dem Publikum. Der Raum im Basislager, einem Leipziger Coworking-Space, ist trotz des heißen Tages gut gefüllt und die Serie an Fragen scheint nicht abzureißen. Ben Tarnoff und Moira Weigel, beide Mitbegründer*innen des Logic Magazine, waren eingeladen unter dem Titel „The New Techworker Movement“ einen Einblick in die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitnehmer*innen und den Chefetagen im Kontext der US-Amerikanischen IT-Branche zu geben. Möglich gemacht hatte dies die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die AG Link und das Basislager (an dieser Stelle nochmal vielen Dank).

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Neue Website
Wir haben eine eigene Website!

29.05.2019

Es tut sich was auf unseren Servern: Wir haben nun eine eigene Website! Seiten-Navigation, Blogging, Events und RSS-Feed sind nun startklar. Wir sind dem hacky Design treu geblieben, haben aber trotzdem ein bisschen angenehme Neuzeit eingebaut. Für uns kann es nun richtig losgehen: Der Weg für unseren eigenen Webauftritt ist geebnet. Der Vorheriger funktionierte als digitale Visitenkarte, aber jetzt haben wir die Freiheit, euch auch auf diesem Kanal an unseren Machenschaften teilhaben zu lassen. Wir haben Großes vor: bloggen! Also bleibt gespannt, was alles folgen wird, wir sind es nämlich auch.

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